Wer clever bucht, kann richtig sparen: Die besten Buchungs- und Reisezeiten für 2017

Bei geschickter Planung bei Flügen und Hotels können Reisende enorme Ersparnisse erzielen. Zu diesem Ergebnis kommt die Österreichische Reisesuchmaschine checkfelix.com bei einer aktuellen Studie. Das Timing ist entscheidend. Die Analyse von Millionen von Daten hat die besten Buchungszeitpunkte und die besten Reisetage für 2017 ergeben. Die Reiseexperten haben dabei auch die günstigsten Reiseziele des Jahres herausgefunden.

Timing ist die der Buchung entscheidend

Bucht man zum richtigen Zeitpunkt, sind bis zu 34 Prozent Ersparnis drin, fand checkfelix.com heraus. Für die meisten Ziele innerhalb Europas sei zwei bis drei Monate vor Abflug der beste Zeitpunkt, um ein günstiges Ticket zu ergattern. Wer zur richtigen Zeit und mit zwei Monaten Vorlaufzeit Palma de Mallorca (Direktflug ab Dresden!) oder Hamburg bucht, kann bis zu 31 Prozent sparen – oder 17 Prozent für Flüge nach Reykjavik (neuer Direktflug ab Dresden!). Reisende, die es nach Paris, Rom oder London zieht, müssen mehr Vorlaufzeit einplanen: Hier gibt es bei Flügen drei Monate vor Abflug das größte Sparpotenzial. Dies gilt auch für Lissabon.

Für Langstreckenflüge empfiehlt checkfelix noch mehr Vorlaufzeit. Wer fünf Monate vorher bucht, kann bei Flugtickets zu den Zielen Bali bis zu 8 Prozent und San Francisco bis zu 34 Prozent sparen. Die Reiseziele Havanna oder Kapstadt sind etwas für Leute, die gern sehr kurzfristig buchen. Zwei Monate vor Abflug sind bis zu 28 Prozent Ersparnis für Tickets drin. Bei Flügen nach Bangkok oder Colombo kann man sich mit der Planung am meisten Zeit lassen. Einen Monat vor Abflug sind die Tickets nach Colombo 10 Prozent und nach Bangkok 18 Prozent günstiger als zu einem anderen Buchungszeitpunkt.

In der Woche zu fliegen, ist meist günstiger als am Wochenende

Wer bei der Wahl der Reisetage flexibel ist, fliegt besonders günstig. Auch das zeigt die Analyse von checkfelix: Allgemein sind Flüge, sei es auf der Mittel- oder Langstrecke, unter der Woche günstiger als am Wochenende, wobei die besten An- und Abreisetage am häufigsten zwischen Dienstag bis Donnerstag liegen.

Bei Hotels in den meisten der beliebtesten europäischen Ziele, wie Amsterdam (Direktflug ab Dresden!), Paris, Stockholm oder Rom, schwankt der optimale Buchungszeitpunkt für ein Hotelzimmer zwischen einem und zwei Monaten. Alle, auf deren Reiseliste in diesem Jahr die katalanische Metropole Barcelona (im Sommer wieder direkt ab Dresden!) steht, können mit Buchungen einen Monat vor dem Aufenthalt bis zu 53 Prozent sparen. Ähnlich hoch liegt das Sparpotenzial bei der beliebten Ferieninsel Mallorca (49 Prozent), allerdings sollten Reisende hier ihr Hotel zwei Monate im Voraus buchen, so die Empfehlung der Experten.

Ein bis zwei Monate Vorlauf braucht es auch bei der Hotelbuchung der beliebtesten USA-Ziele einplanen. So ist die Buchung eines Hotelzimmers in den Städten New York, Las Vegas, Los Angeles oder San Francisco zu diesem Zeitpunkt am günstigsten. Besonders für New York können Kurzentschlossene bei einer Zimmerreservierung nur einen Monat im Voraus bis zu 47 Prozent einsparen. Ganz anders sieht es bei Miami aus: Florida-Reisende sparen bis zu 18 Prozent, wenn sie die Hotelbuchung ganze 11 Monate vor Anreise durchführen.

Die günstigsten Reiseziele des Jahres 2017

Auf der Suche nach dem ultimativ günstigsten Flugangebot hat checkfelix die beiden günstigsten Flugziele innerhalb Europas und international ausfindig gemacht. Auf der Mittelstrecke liegt Mailand auf dem Spitzenplatz, während außerhalb Europas das allseits beliebte Marrakesch am günstigsten zu bereisen ist.

Bei easy park & fly, Ihrem Anbieter günstiger Parkflächen am Flughafen Dresden, bekommen Sie übrigens immer den besten Preis. Egal ob Sie langfristig buchen, oder ganz spontan Ihren PKW während Ihrer Abwesenheit parken. Wir garantieren einen komfortablen und sicheren Parkplatz am Airport Dresden.

Im Winter die Reise für den Sommer planen – Beim Reisetag am Flughafen Dresden

Am 22. Januar 2017 lädt Dresdens größter Reisemarkt zum Reisetag. Ob Strandurlaub oder Städtereise – Interessierte können sich umfassend beraten lassen und alles über die neuen Flugziele Dalaman, Faro und Island erfahren.
Auch Gäste, die nach einer Fernreise Ausschau halten, werden sicher fündig: Die in Dresden startenden Airlines ermöglichen unzählige Anschlüsse zu Urlaubszielen und Metropolen auf allen Kontinenten, z. B. nach Kuba, Thailand, Florida, New York oder auf die Malediven.

Außerdem locken viele Frühbucherrabatte, die man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte.
Damit die Erwachsenen sich in Ruhe bei den rund 20 Reisebüros erkundigen können, warten im Rahmenprogramm Spiel und Spaß für die kleinen Gäste.

Der Eintritt ist frei!

Termin: 22. Januar 2017
Terminal, Abflugebene, 10 bis 18 Uhr

Reisevorträge am Flughafen Dresden

Wer noch mehr gegen das Fernweh tun möchte, kann sich bei einem der kommenden Reisevorträge am Airport eingehend mit einem potentiellen Reiseziel beschäftigen. Schon am 9. Januar 2017 hat Jörg Ehrlich ab 19 Uhr über „Arktische Erlebnisse in Spitzbergen & Grönland“ berichtet. Ehrlich hat Spitzbergen und Grönland mehrfach bereist und jede Menge Bildmaterial von Eisbären, Walrossen, Rentieren und arktischen Seevögeln mit im Gepäck. Er hat aber auch eine Vielzahl unbeschreiblich schöner Landschaftseindrücke eingefangen: riesige Gletscher und schroffe Felsgipfel, senkrecht aufragende Vogelfelsen und sommerliche Blütenteppiche, gigantische Eisberge in allen Blautönen und den Blick aufs ewige Eis.
Am 6. Februar wird Jörg Ehrlich dann über seine Erlebnisse in „Botswana – dem Safari-Paradies Okavangodelta“ sprechen. Dieses Binnendelta ist eine der schönsten Safari-Regionen der Erde, gehört zum Unesco-Welterbe und bildet das grüne Herz Botswanas mitten in der Wüste. Der Naturfotograf erzählt von der Anpassung der Tiere an diesen speziellen Lebensraum und von der Dynamik der Wassermassen, deren Höchststand im Delta exakt mit der Trockenzeit im Umland zusammenfällt.
Markus Walter entführt dann am 13. März nach „Australien: Sydney, den Strand & das Outback.“ In dem digitalen Multivisionsvortrag erzählt er von Abenteuern in allen sieben australischen Bundesstaaten, die Walter auf insgesamt fünf Reisen fast ein Jahr lang intensiv bereiste. Mehr als 40.000 Kilometer legte er dabei zurück und mit den besten aus mehr als 20.000 Fotos wartet der musikalisch untermalte Vortrag mit großartigen Impressionen einer überraschenden Tier- und Pflanzenwelt auf.

Die Vorträge finden im Terminal auf der Konferenzebene (Ebene 02), Event-Fläche „LuftRAUM“ statt. Wer möchte kann nach den Vorträgen je ein landestypisches Dinner genießen.

Reisetipps für Moskau-Flüge

In knapp drei Stunden von Dresden nach Moskau fliegen – Nonstop. Diesen Service bietet die Aeroflot an. Täglich, also von Montag-Sonntag, starten die Maschinen 14.25 Uhr in Dresden und landen 19.10 Uhr (Ortszeit) in Moskau Scheremetjewo. Zurück geht es täglich 12.35 Uhr. Die Landung erfolgt 13.25 Uhr (Ortszeit). Tickets kosten für Hin- und Rückflug ab 150 Euro.

Visum für Russland-Flüge nötig

Aber Achtung, auch wenn die Flüge sehr komfortabel und die Preise annehmbar sind: Es gibt einiges für die Einreise in die russische Föderation und nach Moskau zu beachten. So geht zum Beispiel ohne Visum nichts! Denn für deutsche Staatsangehörige besteht Visumpflicht bei der Ein- und Ausreise sowie bei Transitreisen, z. B. nach Kasachstan. Das Visum muss vor der Einreise bei der zuständigen russischen Auslandsvertretung beantragt und eingeholt werden. Dabei ist eine Visumerteilung durch russische Grenzstellen nicht möglich.

Visa lassen sich inzwischen bequem online in nur wenigen Minuten beantragen. Doch man sollte sich vorab genau darüber im Klaren sein, welches Visum benötigt wird. Eine Geschäftsreise setzt beispielsweise ein anderes Visum voraus als eine touristisch ausgerichtete Reise. Für jede Visa-Kategorie (Touristenvisum, Business Visum, Privatvisum, Studentenvisum, Kultur- /Humanitärvisum) fallen dabei auch unterschiedliche Gebühren an. So kostet zum Beispiel ein Touristenvisum 85 Euro. Ein Arbeitsvisum kostet 140 Euro. Die Beantragung sollte unbedingt rechtzeitig vor der Reise erfolgen, denn die Botschaften haben teilweise lange Bearbeitungsgebühren, die sich durch Zahlung von Zusatzgebühren allerdings verkürzen lassen. Die normale Bearbeitungszeit beträgt etwas 15 Tage.

Einladung gehört zum Visum

Des weiteren ist zu beachten, dass zum Visum eine entsprechende Einladung gehört, die bei der Antragstellung mit vorgelegt werden muss. Wer keine Einladung von Verwandten, Bekannten, Institutionen oder Geschäftspartnern vorweisen kann, kann solche Einladungen online bestellen. Die Visa sind in der Regel 30 Tage gültig.

Zu den nötigen Unterlagen für ein Touristenvisum gehört neben der Einladung auch ein
Passfoto (nicht älter als 2 Jahre), der Reisepass, der mindestens 6 Monate gültig sein muss, der Nachweis einer Krankenversicherung und die Kopie einer Rückkehrbescheinigung. Visa-Agenturen stellen gegen Gebühren die Rückkehrbescheinigung aus. Angestellte können alternativ eine Bescheinigung des Arbeitgebers über eine Festeinstellung und Angaben zum Lohn einreichen. Selbständige benötigen die Kopie der Registrierung der eigenen Firma. Rentner die Kopie des Pensionsbescheides.

Air-Berlin biete keine Mallorca-Flüge mehr an

Im Kern ginge es um eine Vereinfachung des Geschäftsmodells, erklärte Airline-Chef Stefan Pichler: Mit Beginn des Sommerflugplans 2017 wird Air Berlin keine Ziele in Südeuropa mehr anfliegen. Das gilt auch für besonders populäre Destinationen wie Mallorca, die Kanarischen Inseln, aber auch Madeira und die Azoren sowie Ziele in Nordafrika und der Türkei. Italien bleibt ausgenommen.

Niki übernimmt Air Berlin Flüge nach Mallorca etc.

Die österreichische Airline Niki, die Air Berlin unlängst an Etihad verkauft hat, wird die Flüge übernehmen. Air Berlin gehört zu den sogenannten Etihad Airways Partners und hat sich nach dem Verkauf von Niki zu einer neuen Aufgabenverteilung verpflichtet. Dazu gehört, die touristischen Ziele in Südeuropa nahezu komplett Niki und dem Verbund mit Tuifly zu überlassen. Das soll vor allem der „Klarheit“ dienen, heißt es in einer entsprechenden Pressemitteilung.

Damit reduziert Air Berlin, als zweitgrößte Fluggesellschaft Deutschlands, sein Angebot auf die deutschen, osteuropäischen und nördlichen Flugziele. Mittelfristig sollen allerdings die transatlantischen Verbindungen ausgebaut werden. Im Großen und Ganzen verstärkt Air Berlin sein ganzjähriges Geschäftsreiseangebot in Deutschland, Italien, den Nordischen Ländern und Osteuropa. Außerdem sollen ab dem Frühjahr 40 Air-Berlin-Jets für die Lufthansa und deren Low-Cost-Tochter Eurowings fliegen.

Für Passagiere ändert sich nicht viel

Was sich für Flugpassagiere neben der Lackierung des Ferienfliegers ändern wird, zeigt sich in naher Zukunft.

Die seit Längerem wankende Air Berlin will sich durch den Verkauf der Niki-Anteile für 300 Millionen Euro finanziell stabilisieren und auf das Langstreckengeschäft konzentrieren. Das neue Gemeinschaftsunternehmen von Etihad und Tuifly soll mit Beginn des Sommerflugplans Ende März 2017 den Flugbetrieb aufnehmen.

Lufthansa zieht Maschinen für Eurowings ab

Nach einem aktuellen Bericht des Handesblattes ist die Billigairline Germanwings kontinuierlich am schrumpfen. Das Nachrichtenmagazin beruft sich auf Insider, wenn es schreibt, dass „die Lufthansa offenbar plant, rund ein Drittel der Flugzeuge in Zukunft für die neue Billigtochter Eurowings fliegen zu lassen.“

So sollen zunächst 18 der derzeit 56 Flugzeuge aus der Airbus-A320-Familie abgezogen werden. Dem Bordpersonal stünde es allerdings frei, bei der Stamm-Airline Lufthansa anzuheuern.

Germanwings „wegschrumpfen“

Auf Nachfrage des Handelsblattes gab es vom Lufthansa-Sprecher kein aktuelles Statement. Er verwies auf bereits gemachte Aussagen des Vorstandschefs Carsten Spohr, der schon länger angekündigt hatte, Germanwings nach und nach zu verkleinern. Einige Maschinen habe man von Germanwings schon vor einiger Zeit bngezogen.

Mit Germanwings hatte Lufthansa erstmals versucht, im Geschäft der Low-Cost-Airlines mitzumischen. So ließ man ab 2013 durch Germanwings alle Flüge übernehmen, die nicht über Frankfurt und München – die wichtigsten Lufthansa-Drehkreuze gingen. Zwar konnte die Kölner Fluggesellschaft hochdefizitäre Strecken erstmals lukrativ machen, trotzdem hinkte man der europäischen Konkurrenz Ryanair und Easyjet immer hinterher.

Zu hohe Kosten für Germanwings

Lufthansa sah die Gründe in den hohen Kosten, die fast auf dem Niveau der Lufthansa-Stammfluglinie lagen. Nun soll es Eurowings – seit einem Jahr am Start – richten. Ganze 40 Prozent günstiger als die Lufthansa selbst will man fliegen. Noch prangen wegen der hohen Kosten für das Umlackieren die Germanwings-Schriftzeichen an den Maschinen. Der Ticketverkauf läuft alllein über Eurowings.

Für Flugreisende ab Dresden ändert sich dadurch wenig. Eurowings fliegt weiterhin vom Flughafen Dresden mehrmals täglich nach Düsseldorf, Hamburg, Köln/Bonn und Stuttgart.

Ausfälle bei TUI Fly gehen wahrscheinlich vor Gericht

Der Großstreik der Angestellten der TUI Fly vor einigen Wochen wird nun wohl die Gerichte beschäftigen. Anfang Oktober waren über viele Tage hinweg Flüge des Unternehmens wegen massenhafter plötzlicher Krankmeldungen ausgefallen. Das betraf vor allem Flüge von Air Berlin. TUI hatte daraufhin umgehend bekanntgegeben, keine Entschädigung an Passagiere, die ihren Flug verpasst haben, zu zahlen. Reiserechtler sind allerdings davon überzeugt, dass die Sache gerichtliche Folgen hat.

Betroffene sollen Schaden geltend machen

Betroffenen TUI-Kunden wird deshalb empfohlen, ihre Ansprüche geltend zu machen. Per Gerichte wird dann entschieden, ob die ausgefallenen Flüge wegen eines externen Arbeitskampfes, sprich aufgrund höherer Gewalt zustande kamen oder nicht. Der Reiserechtsexperte Ernst Führich in der „Touristik aktuell“:  „Wo kein Kläger, da kein Richter“. Stellen die Richter keine höhere Gewalt fest, haben die Kunden zusätzlich zur Rückzahlung des Reisepreises einen Anspruch auf Ausgleichszahlungen entsprechend der Fluggastrechteverordnung der EU. Auch die Gewährleistungsrechte nach dem Reisevertragsrecht greifen dann.

Da es bisher wohl noch keine Beweise gibt, dass sich die Crew-Mitglieder vorsätzlich zu dieser Art Streik verabredet hätten, stünden die Chancen für einen erfolgreichen Prozess nicht schlecht. Käme es soweit, wären nach EU-Recht 600 Euro Entschädigung pro Passagier fällig. Bei gebuchten Pauschalreisen, muss das Unternehmen die gesamte Reise bezahlen, bei separater Buchung, nur für den Flug.

Höhere Gewalt?

TUI selbst geht bei den vielen Krankmeldungen von höherer Gewalt aus. Denn in solchen Fällen, zu denen Streiks, Terrorangriffe oder Naturkatastrophen zählen, müssen die Airlines die Kunden nicht entschädigen. Juristen bewerten Krankheiten allerdings nicht als außergewöhnliche Umstände oder gar höhere Gewalt. Arbeitgeber müssten immer damit rechnen, dass Personal krank wird. Dem Kunden dürfte dadurch kein Nachteil entstehen.

Voraussetzung für eine Entschädigung sind die bestätigte Buchung und das pünktliche Erscheinen beim Check-In. Außerdem muss der Flug eine Verspätung von mindestens drei Stunden haben.