Bundespolizei Dresden informiert über Diebstähle und Sicherheitsbestimmungen am Flughafen

Mit Präventionsaktionen gegen Taschendiebstahl am Flughafen Dresden will die Bundespolizei für einen sicheren und entspannten Urlaub sorgen. Hintergrund: Ferienzeiten bedeuten auch immer ein erhöhtes Fluggastaufkommen auf allen Flughäfen. Große Menschenansammlungen bilden stets eine ideale Voraussetzung für Taschendiebe, die durch scheinbar unauffälliges Drängeln und Schubsen an die Wertsachen ihrer Opfer gelangen.

Prävention gegen Taschendiebstahl

Das Präventionsteam Taschendiebstahl führt dazu regelmäßig Informationsveranstaltungen und Schulungen durch. So auch am Flughafen Dresden. In Form von moderierten Rollenspielen, erhalten Interessierte Informationen über die Vorgehensweisen und Tricks der Taschendiebe.

Die Bundespolizei Dresden gibt dazu auch einige Reisehinweise, damit Jeder entspannt sein Ziel erreichen kann. So gilt bei Auslandsreisen – auch innerhalb der Europäischen Union – die Verpflichtung, ein Reisedokument mitzuführen. Als Dokumente stehen Kinderreisepässe, Reisepässe und – je nach Reiseziel – Personalausweise zur Verfügung. Passagiere sollten unbedingt darauf achten, ob das Reisedokumente noch gültig ist!

Was tun, wenn ein Reisedokument nicht mehr gültig ist

Bemerkt man unmittelbar vor Ausreise, dass ein Reisepass oder Personalausweis abgelaufen ist, kann die Bundespolizei in Ausnahmefällen einen Reiseausweis als Passersatz ausstellen. Voraussetzung ist, dass das Zielland dieses Dokument anerkennt. Diesen kostenpflichtigen Service bietet die Bundespolizei in ihren Dienststellen an.

Seit dem Jahr 2012 müssen auch alle Kinder über ein eigenes Reisedokument verfügen. Es gilt der Grundsatz: „Eine Person – ein Dokument!“ Sollten minderjährige Kinder mit Verwandten oder Freunden reisen, sollte man daran denken, dass alle Erziehungsberechtigten der Reise nachweisbar

zustimmen müssen. Das gilt auch, wenn nur einer von zwei Erziehungsberechtigten bei der Reise dabei ist. Am Einfachsten ist es, eine schriftliche Einverständniserklärung mitzugeben, die alle

Erziehungsberechtigten unterschrieben haben. Darauf sollten Name, Vornamen und Geburtsdatum des minderjährigen Kindes angegeben sein, außerdem Reisezweck und -ziel, Begleitpersonen, Dauer der Reise und Namen und Erreichbarkeit aller Erziehungsberechtigten. Zum Schutz vor Kindesentführungen und -entziehungen kann die Bundespolizei diese Nachweise verlangen.

Sicherheitsbestimmungen an Bord

Was die Meisten Passagiere ohnehin wissen: An Bord von Flugzeugen dürfen aus Sicherheitsgründen bestimmte Gegenstände, wie z.B. Waffen, Pyrotechnik oder Campinggaskartuschen, nicht – oder nur unter strengen Auflagen – mitgenommen werden. Auch die Bestimmungen zur Beförderung von Flüssigkeiten im Handgepäck sind seit vielen Jahren sehr streng. Deswegen sollten Reisende ihr Gepäck frühzeitig bei der Fluggesellschaft einchecken und sich dann unmittelbar zur Fluggastkontrolle der Bundespolizei begeben. So entgeht man unnötigen Wartezeiten an den Schaltern und Kontrollstellen.

Die Bundespolizei Dresden ist unter der Rufnummer 0351 / 81 50 20 erreichbar. Darüber hinaus steht bundesweit die kostenfreie Hotline der Bundespolizei unter der Telefonnummer 0800 6 888 000 zur Verfügung. Weitere Hinweise und Informationen gibt es unter

www.bundespolizei.de.

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