Nicht nur ein Gewinn vor Geschäftsreisende: Ab sofort starten Direkt-Flüge von Dresden nach Amsterdam

Vielleicht werden bald zwei Flüge am Tag daraus: Läuft die neue Direktverbindung zwischen Dresden und Amsterdam gut, kann sich die holländische Fluglinie KLM Royal Dutch Airlines vorstellen, das Angebot auszuweiten, mit mehr Flügen und größeren Maschinen. „Der Flugmarkt wächst und wir haben jetzt schon zum Start eine Auslastung von 75 Prozent“, erklärte der geschäftsführende Direktor von KLM, Boet Kreiken. Dresden sei für die Niederländer nicht nur wegen seines historischen Stadtkerns, sondern auch als Industrie- und Hightech-Standort interessant.

Amsterdam und Dresden rücken zusammen

Für die Dresdner selbst rücken durch das neue Angebot Sehenswürdigkeiten wie das Anne-Frank-oder Rembrandt-Haus oder das Reichsmuseum und Highlights wie die Grachtenfahrten näher heran.
Seit dem 16. Mai fliegt KLM Geschäftsreisende und Privatpersonen nonstop von Dresden nach Amsterdam. Die 80-sitzige Fokker-Maschine startet täglich 18.05 Uhr Richtung Niederlande. Von Amsterdam geht es dann täglich 16.05 Uhr zurück.

Die Flugzeit ist kurz – knapp 1,5 Stunden ist man unterwegs – und die Tickets erschwinglich. Das dürfte Dresden in puncto holländischer Touristen einen Aufschwung geben, nachdem die Nachfrage in dem letzten Jahren etwas nachgelassen hat. Immerhin stehen die Niederländer bei den Übernachtungen in Dresden auf Platz 5 innerhalb der Nationenwertung.

„Auf der neuen Strecke Dresden – Amsterdam mit KLM bieten wir einen Dreiklang aus Qualitäts-Airline, Weltstadt-Flair und attraktiven Anschlüssen“, erklärt Markus Kopp, Vorstand der Mitteldeutschen Flughafen AG und Geschäftsführer der Flughafen Dresden GmbH. „Wir freuen uns außerordentlich, dass Mitteldeutschland diese direkte tägliche Verbindung zum wichtigen Drehkreuz Amsterdam erhält. Das Angebot ist für Geschäftsreisende und Städtetouristen gleichermaßen interessant. Nun hoffen wir auf viele Buchungseingänge, damit die Strecke möglichst zu einem so genannten doppelten Tagesrand – also täglich je ein Flug morgens und abends – weiterentwickelt werden kann.“

KLM baut Flugnetz aus

KLM wird die Flüge in den Reiseklassen Europe Business Class sowie Economy Class inklusive Economy Comfort-Zone anbieten. Dresden ist der zehnte Flughafen in Deutschland, den KLM nonstop ab Amsterdam bedient. In Amsterdam-Schiphol haben die Passagiere Anschluss an das weltweite Streckennetz der niederländischen Airline und ihrer 19 SkyTeam-Partner.

Flughafen Dresden taucht unter

Ab sofort können sich Passagiere die Wartezeit auf besondere Weise verkürzen: Der Airport der sächsischen Landeshauptstadt gewährt Einblicke in die heimische Unterwasserwelt. Noch bis zum 21. Oktober 2016 kann man hier eine Angel-Ausstellung besuchen, bei der der Landesverband Sächsischer Angler e. V. (LVSA) seine Arbeit veranschaulicht und themenspezifische Fragen beantwortet: Was leisten Angler? Wie kann man Angler werden und wo darf man überhaupt die Angel auswerfen? Außerdem geht es auch darum, wie man Mitglied in einem der 600 sächsischen Vereine werden kann?

Wanderausstellung

Die Besucher können von einem Bootssteg aus, einen Blick in die sächsische Unterwasserwelt werfen. Dazu gibt es auf übersichtlich gestalteten, schnell erfassbaren Tafeln, Infos zur Arbeit des Verbandes. Die Wanderausstellung soll künftig an verschiedenen Plätzen im Freistaat zu sehen sein. Die Geschäftsstelle des LVSA freut sich diesbezüglich über Anregungen und Tipps für mögliche Ausstellungsräume.

Zu finden ist die Schau im Flughafen Dresden auf der Abflugebene im öffentlichen Bereich hinter dem Café „Hangar 219“. Der Eintritt zur Ausstellung „Angeln in Sachsen“, die sich übrigens an alle Altersgruppen richtet, ist frei.

Kontakt:
Landesverband Sächsischer Angler e. V.
Rennersdorfer Str. 1
01157 Dresden
www.landesanglerverband-sachsen.de