Flughafen Dresden bietet Seminare gegen Flugangst an

60 Prozent der deutschen leiden unter Flugangst. Linda Föhrer und der Flughafen Dresden haben ein Herz für diese Angsthasen. Die Diplompsychologin und der Airport der Sächsischen Landeshauptstadt bieten deshalb ab Juni 2016 Seminare gegen Flugangst an. Wie kann ich meine Flugangst bewältigen? Welche unterschiedlichen Entspannungstechniken können helfen? Was sind die technischen und physikalischen Hintergründe des Fliegens? Solchen und ähnlichen Fragen widmen sich die Gruppensitzungen für bis zu maximal zehn Personen.

Auch Menschen, die an Höhen- oder Platzangst leiden oder bei denen Zug- und Autofahrten mit großen Ängsten verbunden sind, können von diesem Angebot profitieren. Deutschlandweit bekannt geworden ist Gastgeberin Linda Föhrer ist Spezialistin für Flugangst und hat ihr Fachwissen schon in diversen TV-Berichten über entspanntes Fliegen verbreitet. Seminare an Flughäfen bietet sie bereits seit 2004 an. Dabei wird sie stets von geschultem Personal, zum Beispiel der Fluggesellschaft Condor, begleitet. Sie helfen, viele unbekannte Faktoren rund ums Fliegen zu erklären und Lösungen zu bieten. Dabei wird immer der Individualität des Seminarteilnehmers Rechnung getragen.

Interessenten können sich für folgende Termine verbindlich anmelden:
5.6., 28.8., 9.10. und 27.11., jeweils von 10-18 Uhr.

Das eintägige Gruppenseminar kostet 275 Euro pro Person.

www.entspanntes-fliegen.de

Parken am Flughafen kann schnell teuer werden

Was kostet Parken am Flughafen und wo kann es schnell böse Überraschungen geben? www.ab-in-den-urlaub.de, das Reiseportal, hat im Zeitraum 22.3.-5.4.2016 eine Studie zu den Parkplatzgebühren von 22 deutschen und 13 ausländischen Flughäfen durchgeführt und die Preise miteinander verglichen. Das Ergebnis ist erstaunlich. So kann es vorkommen, dass Urlauber, die ihren PKW zwei Wochen am Flughafen abstellen, dafür genauso viel bezahlen, wie für den ganzen Urlaub.

Kostenfalle Kurzzeitparkplatz

Als absolute Kostenfalle erwiesen sich in der Studie die sogenannten Kurzzeitparkplätze, die in der Nähe zum Abflugterminal liegen. Hier langen die Airports richtig zu und rufen Parktarife zu Höchstsätzen auf.

Für Ostern 2016 haben die Tester das teuerste Wochenticket am Flughafen Dortmund gefunden. Satte 273 Euro mussten Fluggäste hier zahlen. Für zwei Wochen wurden ganze 546 Euro verlangt. Kaum zu glauben. Auch Friedrichshafen mit 252 Euro und Düsseldorf mit 231 Euro verlangten ähnlich hohe Gebühren für einwöchiges Parken.

In Frankfurt am Main, auf Deutschlands größtem Flughafen, kostet einer der 15 000 Parkplätze 150 Euro die Woche, 220 Euro für zwei Wochen. Hamburg mit 150 Euro und Berlin Tegel mit 139 Euro reihen sich dahinter ein. Laut der Studie zahlen Fluggäste im Durchschnitt pro Stellplatz für eine Woche Parken 42 bis 140 Euro. Für zwei Wochen Urlaub werden durchschnittlich 64 Euro (günstigster Fall) bzw. 247 (teuerstes Ticket) fällig.

Hohe Preisspannen

Besonders beachtenswert sind die hohen Preisspannen auf jedem der untersuchten Airports. Wer keine bösen Überraschungen erleben will, sollte sich deshalb unbedingt informieren und zum Beispiel auf einen viel günstigeren Long-Term-Parkplatz ausweichen. So kann man enorm viel Geld sparen. Der günstigste Abstellplatz findet sich in der Regel über das Internet. Dabei gilt: Je näher zum Abflugterminal, um so teurer.

Die Studie zeigt auch: An vielen kleineren Airports lässt sich der PKW günstig – für maximal 45 Euro die Woche abstellen. Vergleichsweise bezahlbare Parkkosten zahlt man in Saarbrücken mit 42 bis 56 Euro, Karlsruhe/Baden-Baden mit 44 bis 58 Euro oder Paderborn/Lippstadt mit 44 bis 57 Euro. Wer kann, sollte das bei der Wahl des Startflughafens für den Urlaub berücksichtigen.

Der internationale Vergleich legt aber offen, dass die deutschen Flughäfen trotz allem noch gut abschneiden. So kostet der günstigste Wochen-Stellplatz am New Yorker JFK-Airport 116 Euro. Auch Wien verlangt um die 100 Euro und in Paris (Charles de Gaulle) werden mindestens 85 Euro fällig. In London Heathrow verlangt man für das günstigste Wochenticket 77 Euro. Den Spitzenplatz im internationalen Vergleich, mit einem Wochenticket-Preis von 322 Euro, belegt Straßburg.

Sonderangebote und unabhängige Anbieter checken

Wer richtig sparen will, sollte bei seiner Vorabreservierung nach besonderen Saisontarifen schauen. Auch die Reiseportale bieten direkt bei Buchung Rabatte an. Besonders sollte man auch auf Angebote achten, die zwar etwas weiter entfernt vom Terminal liegen, aber über einen exzellenten Shuttle-Service verfügen. Wie zum Beispiel easy park & fly in Dresden.

Noch mehr Mallorca ab Flughafen Dresden: Germania und Air Berlin starten täglich

Ende Mai geht’s endlich los: Dann starten ab dem Flughafen Dresden gleich zwei tägliche Direktverbindungen nach Palma de Mallorca – die liebste Sonneninsel der Deutschen. Mit dem Ausbau ihres Angebots fliegt die Fluggesellschaft Germania dann erstmals jeden Tag von Dresden nach Malle. Damit ergänzt sich in der Sächsischen Landeshauptstadt das Angebot von Air Berlin. Die Airline bringt Dresdner und Gäste traditionell täglich ins Urlaubsparadies im Mittelmeer.

Bessere Ablugzeiten Dresden-Mallorca

Ein besonderer Vorteil sind die neuen Abflugzeiten, die besonders für Eltern mit Kindern interessant sind. Denn im Gegensatz zu Air Berlin, die täglich um16:50 Uhr nach Palma de Mallorca fliegen, startet Germania bereits 5:30 Uhr (montags und donnerstags), 6:25 Uhr (dienstags), 6:20 Uhr (freitags), 11:40 Uhr (samstags), 17:30 Uhr (mittwochs) und 18:40 Uhr (sonntags).

Für die erweiterte Mallorca-Verbindung bringt die Ferien-Airline Germania ab Mai 2016 am Flughafen Dresden eine zweite Boeing 737 zum Einsatz. Außerdem erweitert die Fluggesellschaft ihr Engagement ab Dresden noch um zwei weitere Flugziele. Das heißt, sie wird ab Mai auch nach Málaga in der spanischen Region Andalusien (dienstags, donnerstags) und nach Paphos auf der Insel Zypern (mittwochs) fliegen.

Mallorca-Reisende werden flexibler

„Mit den nunmehr zwei Direktflügen pro Tag werden die vielen Mallorca-Liebhaber aus Sachsen, Südbrandenburg, Nordböhmen und Niederschlesien noch flexibler bei der Planung ihrer Reise. Insbesondere freuen wir uns über die neuen Abflugtermine am Morgen, die den bisherigen Nachmittagsflug ergänzen. Es sind gerade die spanischen Ferienziele, die sich in diesem Jahr besonderer Nachfrage erfreuen. So wird ab Mai auch erstmalig die Costa del Sol im Süden der iberischen Halbinsel über den Flughafen Málaga ab Dresden zwei Mal wöchentlich angeflogen,“ so Markus Kopp, Vorstand der Mitteldeutschen Flughafen AG und Geschäftsführer der Flughafen Dresden GmbH.

Buchbar sind die Flugtickets sowie Pauschalreisen für Mallorca natürlich auf den Internetseiten der Airlines (www.flygermania.de, www.airberlin.com). Außerdem kann man sich auch in jedem Reisebüro beraten lassen. Direkt am Flughafen, stehen die Angebote von Dresdens größtem Reisemarkt im Flughafen-Terminal zur Verfügung. Geöffnet ist täglich.

Komfortabel parken am Flughafen Dresden

Urlaubsplaner sollten auch an günstiges und komfortables Parken ihres Fahrzeugs am Flughafen Dresden denken. Wir legen Ihnen das Angebot von easy park & fly ans Herz. Bei uns steht Ihr Auto sicher, in unmittelbarer Nähe zum Flugplatz Dresden.

Passagierzahlen steigen weltweit weiter

Seit Jahren steigt die Zahl von Flugreisen von deutschen Flughäfen ins Ausland rapide an – so auch 2015, das zu einem Rekordjahr wurde. Der Löwenanteil konzentriert sich auf Europa.

Nach Angaben des Statistischem Bundesamtes erreichte die Zahl von Auslandsreisenden, die von deutschen Flughäfen gestartet sind, 2015 einen neuen Rekordwert. Mit 85,1 Millionen Passagieren flogen 4,3 Prozent mehr Fluggäste als im Vorjahr über die Grenzen. Der sich steigernde Trend wird übrigens seit 2010 gemessen.

Ziele in Europa am beliebtesten

Interessant: Der Großteil, rund 63,4 Millionen, steuern ein Ziel innerhalb Europas – nach Spanien allein flogen 12,3 Millionen Passagiere. Rang zwei unter den Kontinenten erreichte Asien mit erstmals immerhin 9 Millionen Personen. Über den großen Teich nach Amerika zog es ebenfalls rund 9 Millionen Flugreisende. Den schwarzen Kontinent Afrika besuchten nur rund 3,4 Millionen Menschen, aber immerhin auch knapp 4 Prozent mehr als im Vorjahr. Einen besonders starken Rückgang hat allerdings Tunesien zu verzeichnen. Ägypten kam leicht ins Plus.

Leicht rückläufige Zahlen am Flughafen Dresden

Am Flughafen Dresden lag das Passagieraufkommen 2015 allerdings leicht unter dem Vorjahreswert. Zurückgeführt wird dieser Wert unter anderem auf den streikbedingten Wegfall von 142 Flügen von und nach Dresden. Damit konnten rund 12.350 Passagiere ihren Flug nicht antreten. Zudem wurden 30 Verbindungen nach Tunesien gestrichen, auf die rund 2700 Passagiere entfielen.

„Das Passagieraufkommen an den Standorten Dresden und Leipzig/Halle stand 2015 unter dem Einfluss von bis zu acht Streiks sowie der unplanmäßigen Verbindungseinstellungen nach Nordafrika. Wir blicken jetzt optimistisch auf 2016, das mit neuen und erweiterten Angeboten ab Dresden und Leipzig/Halle aufwartet“, so Johannes Jähn, Sprecher des Vorstandes der Mitteldeutschen Flughafen AG.