Neues Urteil: Fluggesellschaften dürfen vollen Preis im Voraus verlangen

Vorkasse bei Flugreisen ist rechtens. Der Bundesgerichtshof hat dieser Tage ein entsprechendes Urteil erlassen. Demnach sind geforderte komplette Vorauszahlung für Flugreisen rechtlich erlaubt. Denn in der Regel zahle man auch einen geringeren Preis, wenn man früh buche, so der BGH.
Das heißt in der Praxis, dass Fluggesellschaften bei frühzeitigen Buchungen die Zahlung des vollen Preises verlangen dürfen.

BGH weißt Klage gegen Lufthansa, Tui-Fly und Condor ab

Der Bundesgerichtshof wies mit seinem Urteil mehrere Klagen von Verbraucherschützern gegen die Lufthansa, Tui-Fly und Condor ab. Fluggäste würden mit einer Vorauszahlung nicht unangemessen benachteiligt. Die Klagen der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen waren bei den Vorinstanzen zu unterschiedlichen Urteilen gekommen.

Es sei nach Ansicht der Bundesrichter auch nicht erforderlich, den Flugpreis auf mehrere Zahlungen zu splitten, um zunächst nur eine Anzahlung zu verlangen. Eine Umstellung einer weltweit üblichen und einheitlichen Abrechnungspraxis sei nicht nötig, denn die Nachteile der Passagiere seien nicht erheblich. Das Recht, die Zahlung bis „zur Bewirkung der Gegenleistung zu verweigern“ verlöre der Fluggast bei einer Vorauszahlung zwar. Vor Flugantritt sei das Leistungsverweigerungsrecht aber ohne Bedeutung, da Passagiere keinen Einblick in die Vorgänge des Luftfahrtunternehmens hätten.

Fluggastrechteverordnung schützt Passagiere

Die EU-Fluggastrechteverordnung wirke ohnehin präventiv auf die Luftfahrtunternehmen und halte sie zur Einhaltung der Flugplanung und Erbringung der vertraglichen Beförderungsleistung an.
Wegen der nationalen und internationalen Bestimmungen sei auch die Gefahr einer Insolvenz der Fluggesellschaften, im Vergleich zu Reiseunternehmen, deutlich verringert.

Die Verbraucherschützer hatten in ihrer Klage auch Liquiditäts- und Zinsnachteile, die den Kunden durch Vorauszahlung entstehen würden, ins Feld geführt. Die Karlsruher Richter würdigten den Preisvorteil des Kunden, den er gegenüber einer späteren Buchung habe allerdings höher, als diesen wirtschaftlichen Nachteil.

Easyjet will noch mehr Businesspassagiere nach Genf und Basel bringen

Gute Nachrichten für alle Geschäftsreisenden, die regelmäßig, oder auch nur sporadisch, von Dresden nach Genf oder Basel fliegen: Easyjet will das Angebot weiter ausbauen. Das gab Easyjet-Chefin Carolyn McCall in einem Interview, dass sie vergangene Woche mit der Schweizer Handelszeitung führte, bekannt.

Ohnehin schon Marktführer in Genf und Basel, wolle man die Kapazitäten weiter aufzustocken. Denn das Potenzial sei da. Wobei es McCall nicht unbedingt um die Stationierung von noch mehr Flugzeugen in der Schweiz ginge. Vielmehr sollen die Flughäfen von anderen Orten öfter angeflogen werden.

Gebühren in Zürich zu hoch

Ein Grund für das steigende Engagement von Easyjet in Basel und Genf sind die zu hohen Gebühren am Flughafen Zürich. Dort zeige man sich zwar sehr an der Billigfluggesellschaft interessiert, doch „… die Gebühren sind der hauptsächliche Grund, warum wir unser Angebot in Zürich nicht stärker ausbauen,“ so Carolyn McCall.

Fokus: Businesspassagiere

Der Fokus liegt nun klar auf den Businesspassagieren. Doch gerade für die Billigairlines seien Geschäftskunden kein einfaches Segment. Dazu McCall gegenüber der Handelzeitung: „Es gibt eine Gruppe von Businesspassagieren, die aus Prinzip bei klassischen Fluggesellschaften bucht“.

Man darf gespannt sein, wie sich Easyjet den Ansprüchen dieser speziellen Zielgruppe anpassen wird.

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Deutsche planen 2016 wieder mehr Urlaubsreisen

Die Reiselust der Deutschen steigt. Das ergab eine aktuelle Umfrage der TUI Deutschland. Demnach wird 2016 ein Spanien-Jahr. Grundsätzlich wollen 63 Prozent der Bundesbürger 2016 wieder mindestens genauso oft verreisen wie 2015. 20 Prozent planen sogar mehr Urlaubsreisen ein. Nur 11 Prozent wollen weniger verreisen.

Spanien, Italien, Österreich und Deutschland stehen dabei besonders hoch im Kurs. Sehr reisefreudig zeigen sich vor allem Urlauber im Alter zwischen 18-44 Jahren mit hohem Bildungsabschluss und höherem Einkommen. Diese Daten hat die TUI Deutschland anlässlich der ersten Reisemesse des Jahres, der CMT in Stuttgart, vom Marktforschungsinstituts YouGov erfassen lassen. An der Befragung, die online durchgeführt wurde, nahmen 2028 Erwachsene teil. Die Erhebung fand vom 28.-30. Dezember 2015 statt. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

2016 geht’s nach Spanien

Auch die Buchungszahlen des Marktführers belegen die besonders hohe Nachfrage für Spanien. So liegen schon drei Monate nach dem Buchungsstart für den Reisesommer Buchungen für Spanien bei TUI im zweistelligen Plus. Für TUI Deutschland-Chef Sebastian Ebel sind zwei Faktoren für das Wachstum ausschlaggebend: „Spanien profitiert besonders stark von Veränderungen der Buchungsströme auf der Mittelstrecke, insbesondere von einer schwächeren Nachfrage für Nordafrika. Zudem haben wir das Angebot an Hotels und Apartments in den spanischen Urlaubsorten deutlich ausgebaut.“

Starke Nachfrage nach Fernreisen

Auch Reisen in ferne und exotische Länder sind 2016 sehr gefragt. Neben Mexiko und Südafrika steht vor allem Mauritius hoch im Kurs und verzeichnet für die Sommersaison ein Buchungsplus von 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Feinsandige und flach abfallende Strände, ein ganzjährig mildes Klima, gute Flugverbindungen und eine Zeitverschiebung von lediglich drei Stunden machen Mauritius besonders für Familien zu einem idealen Fernreiseziel. Zudem sinken die Reisepreise für Mauritius im Sommer um drei Prozent.

Urlaubsreisen für Frühbucher günstiger

Wie immer sind Urlaubsreisen für Schnellentschlossene günstig. Laut TUI liegen die Preise unter Berücksichtigung von Frühbucherermäßigungen um durchschnittlich zwei bis drei Prozent unter Vorjahr. Auch stark gebuchte Urlaubsziele wie Mallorca, die Kanaren und die Türkei werden etwas preiswerter. Griechenland bleibt trotz Mehrwertsteuer-Erhöhung preisstabil. Noch bis Ende Februar gelten die regulären Frühbucherermäßigungen, mit denen in einzelnen Hotels bis zu 40 Prozent pro Person und Nacht Ersparnis drin sind.

Gut, dass der Flughafen Dresden mit seinem Angebot den Bedürfnissen der Reisewilligen gerecht wird. Die tägliche Direktverbindung nach Mallorca, Non-Stop-Flüge nach Barcelona, Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote, Teneriffa und Antalya in der Türkei macht Dresden als Abflughafen interessant. Für Fernziele lassen sich die vielen Flüge zu den großen Drehkreuzen Frankfurt, Köln, München, Basel oder Düsseldorf nutzen.

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